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Elektrogrills im Vergleich

Wintergrillen – So macht es auch bei Frost und Schnee Spaß

Grillen im Winter
Grillen im Winter Foto: Pixabay

Warum ist Grillen so beliebt? Weil es eine gute Gelegenheit ist, mit der Familie und Freunden zusammen zu sitzen und zu plaudern. Zudem schmeckt gegrilltes Fleisch oder Hähnchen viel leckerer als in der Pfanne gebratenes. Deshalb können es viele auch kaum erwarten, bis im Frühling die Grillsaison wieder beginnt. Sie müssen aber nicht bis zum Frühling warten. Grillen ist im Prinzip das ganze Jahr über möglich, sogar im Winter. Damit Wintergrillen Spaß macht, sollten Sie jedoch ein paar Dinge beachten. 

Der Grillplatz

Am besten eignet sich ein Platz, der überdacht und vor Wind geschützt ist. Ideal ist beispielsweise eine Veranda oder ein Carport. Es kann aber auch der Platz hinter der Hecke sein, der zumindest vor eisigen Wind schützt.

Halten Sie für die Gäste genügend Kissen und warme Decken bereit. Ein mit Gas betriebener Heizpilz oder Heizstrahler, alternativ ein Kohlenbecken, sorgen für wohlige Wärme. Heizstrahler können Sie sich ausleihen. Sie müssen die Geräte nicht kaufen.

Der Grill

Die niedrige Außentemperatur stellt besonders hohe Anforderungen an den Grill. Am besten eignet sich ein Grill mit Abdeckung, beispielsweise ein Kugelgrill. Die gewährleistet eine konstante Temperatur des Grillguts. Verwenden Sie Kohle- oder Gasgrills. Elektrogrills bringen für das Wintergrillen im Freien leider meistens nicht genügend Leistung – es sei denn Sie nutzen hochwertige Elektrogrills wie den BBQ Master.

Besonderheit Schwenkgrill – warum diese Art im Winter besonders reizvoll ist

Schwenkgrill

Schwenkgrill Foto: Photo by freestocks.org on Unsplash

Ein besonderes Grillerlebnis bietet gerade in der Winterzeit ein Schwenkgrill. Dieser Grill besteht aus einer Kohleschale und einem Grillrost, welcher über der Schale in der Luft hängt. Dieser Rost ist meistens mit einer Kette an einem Gestänge befestigt.

Durch die offene Grillschale kann ein Schwenkgrill darüber hinaus gut als Wärmequelle an kühlen Wintertagen dienen. Dadurch kommt echtes Lagerfeuerfeeling auf. Ein Schwenkgrill kann auch sehr vielseitig eingesetzt werden und muss nicht nur unbedingt für das Grillen verwendet werden. So kann man beispielsweise auch einen Kessel mit Suppe auf dem Rost platzieren. Im Internet findet man auch viele weitere leckere Rezepte für den Schwenkgrill.

Grillmaterial

Grillbriketts eignen sich besser als Holzkohle. Sie brennen länger. Holzkohle müssen Sie zu oft nachfüllen. Wenn Sie nicht noch genug Grillkohle vom Sommer übrig haben, sollten Sie rechtzeitig welche online bestellen. Im örtlichen Baumarkt werden Sie im Winter kaum Grillkohle finden. 
Planen Sie reichlich Brennstoff ein. Als Faustregel können Sie davon ausgehen, dass Sie beim Wintergrillen doppelt so viel Brennstoff benötigen wie im Sommer. 

Vergessen Sie nicht, bei einem Gasgrill den Gaszylinder zu checken, um sicher zu gehen, dass er noch voll genug ist. Nichts wäre ärgerlicher als wenn das Wintergrillen vorzeitig beendet werden muss, weil die Gasflasche leer ist!

Das Grillgut

Beim Wintergrillen dauert es länger, bis das Grillgut richtig schön durch ist. Daher empfiehlt es sich, kleinere Portionen auf den Grill zu legen. Am besten eignen sich Steaks, Bratwürste, portioniertes Geflügel oder auch Fisch. Denken Sie daran, dass es kalt ist und Ihre Gäste nicht stundenlang warten wollen. 

Ein kleiner Tipp: Nehmen Sie das Grillgut rechtzeitig aus dem Kühlschrank, damit es sich auf Zimmertemperatur erwärmt. Dann geht das Grillen schneller. 

Wie das Grillgut bis zum Essen aufbewahren?

Durch die Kälte kühlt es sehr schnell ab. Ein kaltes Steak schmeckt aber nicht gut. Sie haben mehrere Möglichkeiten, das Problem zu lösen:

Thermobehälter aus Styropor

Diese Behälter werden häufig in Fastfood Restaurants und Imbissen benutzt. Sie sind günstig und einfach zu handhaben. Allerdings sind sie auch nicht gerade umweltfreundlich. Zudem verursachen sie viel Müll. 

Warmhalteplatten

Diese Platten werden beim Servieren als Unterlage benutzt. Sie sind heiß und geben die Hitze an das Grillgut ab, das dadurch länger heiß bleibt. Für private Zwecke eignen sich Warmhalteplatten mit Teelichtern oder Speichersteine, die Sie in den Backofen oder die Mikrowelle legen, um die Wärme zu speichern. Sie geben diese langsam ab und halten so das Grillgut warm. Sie sind umweltfreundlich, aber relativ teuer. Ihre Anschaffung lohnt sich nur, wenn Sie öfter ein Wintergrillen veranstalten. 

Brötchen

Die natürliche Methode, um Steaks und Bratwürste länger warm zu halten. Schneiden Sie das Brötchen auf und legen Sie das Fleisch dazwischen. 

Alternativ können Sie zum Servieren auch Teller und Tassen benutzen, die Sie vorher im Backofen oder der Mikrowelle ein bisschen vorgewärmt haben.

Sollten Sie eine Thermobox besitzen, können Sie diese beim Wintergrillen verwenden, um darin das Grillgut bis zum Servieren zu lagern. 

Welche Getränke eignen sich am besten?

Bei Minusgraden hält sich der Appetit auf ein kaltes Bier oder eine eisgekühlte Cola in Grenzen. Sie können Bier servieren, sollten es aber vorher leicht anwärmen, indem Sie die Flaschen bei Zimmertemperatur lagern und vor dem Servieren in einen Eimer mit warmem Wasser stellen. 

Besser geeignet sind allerdings Heißgetränke. Neben alkoholfreien Getränken wie Tee oder Kaffee passt Glühwein sehr gut zum Wintergrillen. Sie können auch einen leckeren Punsch zubereiten. Wie wäre es mit Grog oder einer Feuerzangenbowle? Auch das kommt bei Ihren Gästen bestimmt gut an. 

Welche Vorspeisen sind geeignet?

Um die Wartezeit zu verkürzen, bietet man den Gästen im Sommer gerne Salate oder Obst an. Das ist beim Wintergrillen weniger empfehlenswert. Warme Speisen sind in der Kälte viel besser geeignet. Wie wäre es zum Beispiel mit einer herzhaften Gulaschsuppe? Alternativ schmeckt auch eine Fleischbrühe sehr gut. Wer auf traditionelle Küche steht, kann auch eine Wurstsuppe anbieten. 

Alternativen kommen auch ein lecker belegtes Toastbrot, Toast Hawaii oder eine Karlsbader Schnitte in Frage. 

Was gibt es zum Dessert?

Auf jeden Fall kein Eis, wie im Sommer. Sie können auf dem Grill beispielsweise Bratäpfel zubereiten. Probieren Sie mal was exotisches und legen Sie Bananen auf den Grill. Die Schalen können ruhig noch grün sein. Sie grillen die Bananen so lange, bis die Schalen schwarz geworden sind. Nach dem Schälen bestreichen Sie die Bananen mit etwas Honig. Selbst Orangen lassen sich flambieren.

Anhänger der klassischen Küche können auch Puddingsuppe oder Grießbrei mit Zucker und Zimt als süße Nachspeise servieren. 

Noch ein paar kleine Tipps zum Schluss

Ziehen Sie unbedingt warme Kleidung an, wenn Sie draußen sitzen. Wenn Sie sich nicht bewegen, kriecht die Kälte schnell in die Knochen. Besonders empfindlich sind Kopf und Füße. Tragen Sie daher eine warme Mütze und gefütterte Schuhe. Säubern Sie den Grill, so lange er noch warm ist. Wenn der Rost erst einmal eiskalt geworden ist, wird es viel schwieriger. 

Zusammenfassung

Wenn Sie ein paar Besonderheiten beachten, kann Grillen auch im Winter großen Spaß machen. Probieren Sie es doch mal aus! Wegen des Rauchs und des Geruchs sollten Sie auch beim Wintergrillen die Nachbarn um Erlaubnis bitten. Noch besser ist es, sie gleich einzuladen.


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