Grillplatte mit Dips (für 8 Personen)

4 Schweinekoteletts
4 Hähnchenschenkel
4 Bratwurstschnecken
4 große Kartoffeln
4 Maiskolben
4 Zucchini in Hälften gebraten
4 gelbe Paprikaschoten
Salz
Pfeffer
Curry
Paprikapulver
4 Tomaten
4 Champignons
250 g Sauerrahm
fein gehackte Petersilie
Paprikapulver
125 ml Olivenöl zum Bestreichen

Die Fleischstücke und die Bratwurstschnecken kalt abbrausen und gut trocken tupfen. Die Schweinekoteletts mit Olivenöl bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Hähnchenschenkel kräftig mit Salz, Pfeffer, Curry und Paprikapulver würzen. Die Bratwurstschnecken mit Öl bestreichen. Die Kartoffeln gründlich waschen, bürsten, gut abtrocknen und in Alufolie einwickeln. Die Folienkartoffeln am seitlichen Rand in die Glut legen und etwa 30-35 Minuten garen lassen. In der Zwischenzeit die Maiskolben waschen, putzen und etwa 10 Minuten – ohne Salz! – vorkochen. Die Zucchini, die Paprikaschoten, die Tomaten und die Champignons waschen, putzen und abtrocknen. Die Paprikaschoten in Hälften schneiden. Die Tomaten kreuzweise einschneiden. Die Zucchini der Länge nach teilen. Die Champignons in Scheiben schneiden. Das Gemüse mit Öl bepinseln und auf den Rost legen, Zucchini, Paprika, Tomaten und die Maiskolben etwa 8-10 Minuten grillen, die Champignonscheiben etwa 2-3 Minuten. Die Folienkartoffeln nach dem Garen aus der Alufolie herausnehmen, halbieren und nochmals kurze Zeit auf dem Grill rösten. Nach dem Grillen die Tomaten, die Maiskolben und die Champignonscheiben salzen und pfeffern, Maiskolben und Pilzscheiben außerdem mit Petersilie bestreuen. Sauerrahm cremig rühren, die fein gehackte Petersilie unterheben und die gegrillten Kartoffelhälften damit garnieren.

Pro Person: 717 kcal (3054 kJ), 50,2 g Eiweiß, 40,2 g Fett, 37,0 g Kohlenhydrate

Grillplatte mit Dips 300x214 Grillplatte mit Dips (für 8 Personen)

Grillplatte mit Dips Foto: Wirths PR

Fotohinweis: Wirths PR

Leckere Grill-Marinaden

Scharfe Grillmarinade

6 EL Chiliöl
1-2 geriebene Zwiebeln
1 Spritzer Worcestersauce
3 EL Essig
2 TL scharfer Senf
3 EL Tomatenmark

Chiliöl mit den geriebenen Zwiebeln gut verrühren. Worcestersauce, Essig, scharfen Senf und Tomatenmark unterrühren und etwas ziehen lassen. Diese Marinade eignet sich gut für kräftiges Grillfleisch wie Koteletts, Spareribs oder Schweinesteaks.

Grillmarinade für Garnelen

100 ml Olivenöl
Saft einer Zitrone
2 fein gehackte Knoblauchzehen
1-2 TL Kräuter der Provence
Salz
Pfeffer

Die Zutaten gut mit Olivenöl verrühren und etwas ziehen lassen.

Asiatische Grillmarinade

2 EL Honig
2 EL Zitronensaft
4 EL Sesamöl
6 EL Sojasauce
1 EL Currypulver
1 TL Ingwerpulver

Die Zutaten gut mit dem Sesamöl (passt besonders gut zu asiatischen Gerichten) verrühren und etwas ziehen lassen. Diese Marinade eignet sich gut Geflügel- und Rindfleisch.

Grillmarinade fürs Gemüse

4 EL Olivenöl
2 EL Kräuter der Provence

Die Kräuter mit Olivenöl verrühren und etwas ziehen lassen.

Grillmarinade mit Sojasauce

2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
4 EL Sojaöl
125 ml Sojasauce
125 ml Weißwein
Chilipulver

Zwiebeln in Ringe schneiden. Knoblauchzehe fein hacken. Sojaöl, Sojasauce, Weißwein, Zwiebeln und Knoblauch vermengen. Mit Chilipulver würzig abschmecken. Etwas durchziehen lassen. Diese Marinade eignet sich gut für Geflügel- und Schweinefleisch.

Quelle: Wirths PR

 

Mariniertes Fleisch und Gemüse vom Grill (für 4 Personen)

Mariniert Fleisch Grill Foto: Wirths PR

4 Schweinenackensteaks
4 Schweinekoteletts
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
250 ml Sonnenblumenöl
fein gehackte Petersilie
Rosmarin
2 Kolben Zuckermais
4 Grilltomaten
2 Zucchini
Salz
Pfeffer
Salbeiblätter

Fleisch unter kaltem Wasser abbrausen und trocken tupfen. Zwiebel in Ringe schneiden, Knoblauchzehe fein würfeln. Das Öl zusammen mit den Zwiebelringen, Knoblauch, Petersilie und Rosmarin in eine Schale geben. Das Fleisch salzen, pfeffern und im Öl marinieren. Inzwischen die Maiskolben etwa 10 Minuten – ohne Salz! – vorkochen. Tomaten kreuzweise einritzen, Zucchini in dünne Scheiben schneiden. Maiskolben, Tomaten und Zucchinischeiben mit Öl bepinseln und unter mehrmaligem Wenden 8-10 Minuten grillen. Nach dem Grillen pfeffern, salzen und die Tomaten mit Petersilie würzen. Das Fleisch gut abtropfen lassen, mit je 1-2 Salbeiblättern belegen und etwa 10-15 Minuten grillen.

Mariniert Fleisch Grill 214x300 Mariniertes Fleisch und Gemüse vom Grill (für 4 Personen)

Mariniert Fleisch Grill Foto: Wirths PR

Pro Person: 720 kcal (3014 kJ), 64,6 g Eiweiß, 41,5 g Fett, 19,7 g Kohlenhydrate

Quelle: Wirths PR

Vegetarisch Grillen

Grillen muss nicht immer „Fleisch und Wurst im Überfluss“ bedeuten! Einige vegetarische Köstlichkeiten eignen sich ganz hervorragend zum Grillen. Schnell ist so eine leichte und bunte Beilagenpalette gezaubert. Besonders eignen sich neben Maiskolben, Zucchini und Tomaten auch Auberginen, Paprika, Kohlrabi- oder Champignonscheiben zum Grillen.

Souvlaki mit Tsatsiki (für 4 Personen)

Souvlaki Foto: Wirths PR

1 kg mageres Lammfleisch
2 grüne Paprikaschoten
2 rote Paprikaschoten
2-3 Knoblauchzehen
200 ml Olivenöl
Saft von 2 Zitronen
2 TL Oregano
3 Lorbeerblätter
Salz
Pfeffer
1 Salatgurke
2 Knoblauchzehen
2 EL fein gehackter Dill
1 EL fein gehackte Minze
500 g Sahne Joghurt
5 EL Olivenöl
1 Glas schwarze Oliven
250 g Baguette

Das Fleisch mit kaltem Wasser abbrausen, trocken tupfen und in 2-3 cm große Würfel schneiden. Paprika waschen, halbieren, Kerne und die weißen Trennwände entfernen. Paprika in Stücke schneiden. Mit den Fleischwürfeln abwechselnd auf 16 Holzspieße stecken. Die Knoblauchzehen abziehen und durch die Presse drücken. Aus Olivenöl, Zitronensaft, Knoblauch, Oregano, Lorbeerblättern, Salz und Pfeffer eine Marinade zubereiten. Die Spieße einlegen, zudecken und im Kühlschrank über Nacht durchziehen lassen. Für das Tsatsiki die Salatgurke waschen und grob raspeln, Knoblauchzehen abziehen und auspressen. Dill und Minze mit kaltem Wasser abbrausen, abtropfen lassen und fein wiegen. Die geraspelte Gurke unter den Joghurt heben, mit Knoblauch, Dill, Minze und Olivenöl verrühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und gut durchziehen lassen. Die Fleischspieße aus der Marinade entnehmen, abtropfen lassen und von allen Seiten 6-10 Minuten grillen. Mit Tsatsiki, Oliven und Brot servieren.

Pro Person: 970 kcal (4058 kJ), 63,4 g Eiweiß, 61,5 g Fett, 40,9 g Kohlenhydrate

Souvlaki 214x300 Souvlaki mit Tsatsiki  (für 4 Personen)

Souvlaki Foto: Wirths PR

Quelle: Wirths PR

Gesundheits-Tipp

Artischocke hilft der Verdauung

Es heißt zwar immer wieder, Grillen sei eine besonders fettarme Zubereitung, trotzdem können Grillgerichte ganz schön viel Fett enthalten: über die Marinade, Saucen und Beilagen kommen selbst bei magerem Fleisch größere Mengen Fett auf uns zu. Und das kann ganz schön auf den Magen schlagen. Hier hilft ein Verdauungscocktail aus 200 ml Tomatensaft und 2 EL Artischocken-Presssaft, z. B. von Schoenenberger, gibt es im Reformhaus. Die Wirkstoffe der Artischocke verbessern die Fettverdauung und regen den Gallenfluss an. Da Artischocken-Presssaft etwas bitter schmeckt, am besten mit Obst- oder Gemüsesaft mischen.

Leichte Fischgerichte vom Grill (für 4 Personen)

Leichte Fischgerichte Foto: Wirths PR

Grillen kann auch ein leichtes kulinarisches Vergnügen sein…

1 Red Snapper (ca. 750 g )
2 Lachskoteletts (à 200 g)
400 g Langusten
250 g Baguette
1 Zitrone
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Red Snapper schuppen und ausnehmen, säubern, salzen und mit etwas Zitronensaft beträufeln, leicht mit Olivenöl einölen und im ebenfalls eingeölten Bratkorb grillen. Lachskoteletts salzen und säuern, leicht einölen und auf dem Grill von beiden Seiten grillen. Langusten von jeder Seite 1-2 Minuten grillen. Dazu serviert man frisches Baguette, würzige Dips und Saucen und frischen Salat.

Pro Person: 585 kcal (2448 kJ), 65,0 g Eiweiß, 20,3 g Fett, 34,6 g Kohlenhydrate

Quelle: Wirths PR

Leichte Fischgerichte 214x300 Leichte Fischgerichte vom Grill  (für 4 Personen)

Leichte Fischgerichte Foto: Wirths PR

Artischocke hilft, Gegrilltes besser zu Verdauen

Es heißt zwar immer wieder, Grillen sei eine besonders fettarme Zubereitung, trotzdem können Grillgerichte ganz schön viel Fett enthalten: über die Marinade, Saucen und Beilagen kommen selbst bei magerem Fleisch größere Mengen Fett auf uns zu. Und das kann ganz schön auf den Magen schlagen. Hier hilft ein Verdauungscocktail aus 200 ml Tomatensaft und 2 EL Artischocken-Presssaft.

Die Wirkstoffe der Artischocke verbessern die Fettverdauung und regen den Gallenfluss an. Da Artischocken-Presssaft etwas bitter schmeckt, am besten mit Obst- oder Gemüsesaft mischen. Um seine volle Wirkung zu entfalten, sollte Artischocken-Presssaft etwa eine Viertelstunde vor der Mahlzeit getrunken werden. Den gesunden Saft gibt es in Apotheke und Reformhaus, beispielsweise von Schoenenberger.

Freude am Grillen – Oft wird aus der Gartenparty ein opulentes Festmahl

Die Gartenparty - ein Genuss für die ganze Familie. Foto: djd/Sanofi/Corbis

(djd/pt). Sobald die Temperaturen steigen und die Outdoor-Saison beginnt, frönen viele Deutsche einer ihrer Lieblingsbeschäftigungen – dem Grillen. Während der Gartenparty in fröhlicher Runde mit Freunden oder der Familie landen dabei allerhand köstliche Leckereien auf dem Grillrost. Neben der traditionellen Bratwurst für die jüngere Generation brutzeln Schweine- und Rindersteaks neben Bauchfleisch und köstlichem Fisch. Knackige Sommersalate, Nudelsalat mit Mayonnaise und Kartoffeln in Folie mit Kräuterbutter vollenden den würzigen Gaumenschmaus. Auch Gemüse kommt bei wahren Grillfreunden nicht zu kurz: Maiskolben, Paprika, Champignons oder in Öl eingelegte Zucchini zaubern einen appetitlichen Farbklecks auf die Essteller. Dazu bevorzugen die meisten Grillfreunde ein schönes kühles Bier.

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Bei einem reichhaltigen Festgelage ist es nicht verwunderlich, wenn Magen und Darm Schwerstarbeit leisten müssen.
djd/Sanofi/thx

Schwerstarbeit für die Verdauungsorgane

Meist hat einer der Gäste noch einen Nachtisch in Form von hausgemachtem Tiramisu oder einem cremigen Sahnepudding mitgebracht, der in vollen Zügen genossen wird. Bei einem derart reichhaltigen Festgelage ist es nicht verwunderlich, wenn Magen und Darm Schwerstarbeit leisten müssen. Sitzt die Hose zu eng, oder werden mehrere kohlensäurehaltige oder alkoholische Getränke genossen, kann dies dem einen oder anderen Genießer sauer aufstoßen. Manche Betroffene haben das Gefühl, als würde der Magen brennen, die Partystimmung lässt schlagartig nach. In solchen Akutsituationen empfiehlt es sich ein Präparat zur Bindung der Magensäure einzunehmen, damit der Spuk ein rasches Ende findet. Die Apothekerin Dr. Reinhild Lohmann von der Ambrosius-Apotheke in Ostbevern erklärt: “Bei akutem Sodbrennen ist es wichtig, dass sich die Symptome schnell bessern und zudem eine länger anhaltende Wirksamkeit gewährleistet wird.”

Freude am Grillen bild2 Foto djd Sanofi Corbis 300x199 Freude am Grillen   Oft wird aus der Gartenparty ein opulentes Festmahl

Die Gartenparty – ein Genuss für die ganze Familie.
Foto: djd/Sanofi/Corbis

Überschüssige Säure rasch neutralisieren

Bewährt zur Selbstmedikation hat sich etwa Maaloxan, das 2014 vom Bundesverband Deutscher Apotheker e.V. zum achten Mal in Folge als Antazidum des Jahres ausgezeichnet wurde. Besonders angenehm für Sodbrennen-Geplagte ist der rasche und lang andauernde Wirkungseintritt: Das Präparat entfaltet seine Wirkung im Magen, wo die überschüssige Säure neutralisiert wird. Innerhalb kurzer Zeit lässt das schmerzvolle Brennen nach, die Feier muss nicht unterbrochen werden. Wer häufiger unter Sodbrennen leidet, sollte beim Grillschmaus darauf achten, magere Fleischsorten auszuwählen, die auch nicht zu stark gewürzt sein sollten. Ernährungsexperten zufolge stehen auch Bohnenkaffee, Wein, hart gekochte Eier, Hülsenfrüchte und sehr frisches Brot im Verdacht zu einer Übersäuerung des Magens zu führen.

Wie entsteht Sodbrennen?

Um die Nahrung verdauen zu können benötigt der Magen Salzsäure. In der Regel verhindert der Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen, dass Speisebrei zurück fließen kann. Ist der Verschluss geschwächt oder findet im Magen eine übermäßige Säureproduktion statt, kann saurer Mageninhalt in die Speiseröhre gelangen und die empfindliche Schleimhaut verätzen. Überessen, magensäureanregende Speisen, Genussgifte wie Nikotin oder Alkohol und Übergewicht können das Geschehen begünstigen.

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Foto: djd/Sanofi

Grillspaß bei jedem Wetter

Original Lapland Grillhouse Foto: Wirths PR

Grillen ist zum echten Volkssport der Deutschen geworden. Ob bei Regen oder Sonnenschein, echte Grillfans verzichten nicht auf Ihre Grillaktivitäten. Gerade im Frühling ist das Wetter oft unbeständig und wechselhaft. War eben noch strahlender Sonnenschein, fängt es plötzlich an zu regnen. Was tun mit der geplanten Grillparty?

Das Original Lapland Grillhouse aus Skandinavien ist die perfekte Lösung. Die putzige Holzhütte schützt vor Wind und Wetter. 12 bis 15 Grillfans finden hier Platz bei einem gemütlichen Grillabend. Eine Feuerstelle mit Rauchabzug und ein großer Grill in der Mitte sorgen für ungetrübtes Grillvergnügen. Auf der Homepage des Anbieters gibt es auch viele tolle Grillrezepte (alle mit Bild) und nützliche Tipps, die zum Gelingen jeder Grillparty beitragen.

Nicht nur zum Grillen ist das Lapland Grillhouse ideal. Auch für einen Männerabend, einen Kindergeburtstag oder einen Kaffeeklatsch ist die Hütte bestens geeignet.

Grillfans können viel Geld sparen

Beim Einkauf beim Direktimporteur können Grillfreunde viel Geld sparen. Die komplette Grillhütte mit Grillanlage kostet nur 5.190,- Euro. Wer bis zum 31.5.2014 bestellt, spart sich die Transportkosten innerhalb Deutschlands und erhält Zubehör im Wert von bis zu 200,- € gratis.

Weitere Informationen über das Original Lapland Grillhouse finden Sie unter www.laplandhouse.de

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Original Lapland Grillhouse Foto: Wirths PR

Besser grillen – Metzgermeister Franz Seibold räumt mit gängigen Grillmythen auf

Das Fleisch sollte man vor dem Grillen kühl aufbewahren - gefroren sollte es jedoch nicht mehr sein. Foto: djd/www.qs-live.de

(djd/pt). Die Steaks vor dem Grillen salzen – oder besser nicht? Wenn es um Fleisch und Fleischwaren geht, macht Metzgermeister Franz Seibold (33) so schnell niemand etwas vor. Als Botschafter der EU-geförderten Kampagne “QS-live. Initiative Qualitätssicherung” engagiert er sich für mehr Durchblick in Sachen Lebensmittelsicherheit. Doch damit Grillfleisch gelingt, muss nicht nur die Qualität stimmen – auch auf die richtige Zubereitung kommt es an.

Herr Seibold, stimmt es, dass Fleisch vor dem Grillen nicht gesalzen werden darf, weil es sonst austrocknet?

– Nein, das kann man so nicht sagen. Jedoch sollte das Fleisch frühestens eine Viertelstunde vor dem Grillen gesalzen werden. Tatsächlich verliert ein Steak dann Fleischsaft, wenn es während des Grillens angeschnitten wird, etwa zur Garprobe. Bei Würsten dagegen verhindert ein Einstich mit der Gabel, dass sie aufplatzen.

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Metzgermeister Franz Seibold verrät, worauf es beim Grillen ankommt. Foto: djd/www.qs-live.de

Worauf kommt es noch an, damit Grillfleisch möglichst saftig schmeckt?

– Auf die Fleischqualität. Steakfleisch sollte zart sein, kleine weiße Fettadern sind erlaubt. Wichtig ist auch das Thema Hygiene und zwar von Anfang an. Deshalb empfehle ich meinen Kunden, beim Einkauf von Grillfleisch auf kontrollierte Qualität zu achten, erkennbar etwa am QS-Prüfzeichen auf der Verpackung.

Darf man auch tiefgefrorenes Fleisch auf den Grill legen?

– Das Fleisch sollte vorher aufgetaut werden. Würstchen oder Steaks können sonst durch die heißen Flammen außen schon kross gegrillt sein, während sie innen noch kalt sind. Beim Auftauen gilt: Das gefrorene Fleisch von seiner Verpackung befreien und in einer abgedeckten Schüssel mit Siebeinsatz und einer Auffangschale für den austretenden Fleischsaft in den Kühlschrank stellen.

Haben Sie noch einen Tipp für echte Genießer?

– Steaks möglichst nur einmal wenden, damit eine schöne Kruste entstehen kann. Nach dem Grillen das Fleisch in Alufolie wickeln und mit ein wenig Kräuterbutter beträufeln. So kann sich der Fleischsaft schön im Steak verteilen und die Butter macht es noch zarter.

Scharfe Marinade für saftiges Geflügel

(djd). Magere Hähnchen-, Puten- oder Entenbrust sollte man vor dem Grillen marinieren. So bleibt das Fleisch schön zart und saftig. Für eine würzige Marinade Knoblauch fein hacken und Peperoni klein schneiden. Mit Pfeffer, Salz, Paprikapulver, etwas Limettensaft und Pflanzenöl vermengen und das Fleisch über Nacht einlegen. Beim Grillen zunächst auf der heißesten Stelle des Rostes von beiden Seiten anbraten. Anschließend an den Rand schieben und vollständig durchgaren. Weitere Tipps und Rezepte für die Grillsaison gibt es bei QS-live.de.

besser grillen2 Foto djd www qs live de 300x199 Besser grillen   Metzgermeister Franz Seibold räumt mit gängigen Grillmythen auf

Das Fleisch sollte man vor dem Grillen kühl aufbewahren – gefroren sollte es jedoch nicht mehr sein.
Foto: djd/www.qs-live.de

Die Marinade macht’s: Fleisch und Gemüse grillen mit Gourmetfaktor

(djd/pt). Kleiner Aufwand – große Wirkung: Wer Fleisch und Gemüse vor dem Grillen mariniert, wird mit einem besonders aromatischen und zarten Ergebnis belohnt. Voraussetzung dafür ist ein gutes Grundprodukt. Deshalb sollte man beim Einkauf frischer Lebensmittel auf kontrollierte Qualität achten, leicht erkennbar beispielsweise am blauen QS-Prüfzeichen.

Für die Zubereitung auf dem Rost werden Kräutermarinaden bevorzugt. Viele Kräuter sind zwar hitzeempfindlich und würden beim Grillen verbrennen. Durch das Einlegen über mehrere Stunden können die Aromen jedoch tief in das Grillgut eindringen und sind vor der Hitze geschützt. Ursprünglich bedeutete marinieren “in Salzwasser einlegen” und diente dem Haltbarmachen, heute dagegen ist es eine Frage des Geschmacks. Auf die Zugabe von Salz sollte man besser verzichten, damit etwa Steaks nicht zäh und trocken werden. Es empfiehlt sich, erst kurz vor dem Garen oder danach zu salzen.

Die perfekte Grillmarinade

Für eine klassische Kräutermarinade Speiseöl mit frischen Kräutern wie Basilikum, Oregano oder Rosmarin mischen und das Grillgut über Nacht darin einlegen. Es sollte komplett mit Öl bedeckt und luftdicht verpackt sein. Geflügel besser nur wenige Stunden marinieren, sonst wird es später zäh. Wichtig ist auch, das Fleisch durchgängig im Kühlschrank zu lagern, bevor es auf den Rost kommt. Wer nicht im eigenen Garten grillt, sollte für den Transport eine Kühltasche verwenden. Weitere Grilltipps gibt es auf QS-live.de, der Website der EU-geförderten Kampagne “QS-live. Initiative Qualitätssicherung”.

Wer mag, kann auch gehackte Knoblauchzehen, Chilischoten, Pfefferkörner oder Zitronenschale in die Marinade geben. Eine würzige Alternative ist eine Senf-Öl-Marinade. Dazu eine Zwiebel fein würfeln, mit fünf Esslöffeln Senf und drei Esslöffeln Öl vermischen. Das Fleisch gut damit einreiben und im Kühlschrank ziehen lassen. Überschüssige Marinade vor dem Grillen entfernen, damit sie nicht in die heiße Glut tropfen kann. Zusätzlich kann man eine Grillschale aus Aluminium verwenden oder über indirekter Hitze garen.

Frisches Gemüse am Spieß

(djd). Für Gemüsespieße vom Rost verwendet man am besten festfleischige Sorten wie Auberginen, Champignons, Cocktailtomaten, Maiskolben, Paprika oder Zwiebeln. In etwa drei Zentimeter große Stücke geschnitten und mit einer Marinade aus Öl, Pfeffer und Kräutern bestrichen, können sie auch ohne langwieriges Einlegen sofort gegrillt werden – vier bis acht Minuten für jede Seite sind ausreichend. Fleischliebhaber können die Spieße mit großen Fleischwürfeln, zum Beispiel aus Schweinenacken oder Putenschnitzel, ergänzen. Weitere Rezepte gibt es unter QS-live.de.

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Grillen mit ELEKTRO – die clevere Alternative

In den Sommermonaten gibt es wohl nichts Schöneres, als ein leckeres Essen vom Grill. Einen solchen haben die meisten von uns in ihrem Garten – einige nutzen den Kamin im Garten gleichzeitig als Grill, wieder andere haben einen gemauerten Grill und auch den traditionellen Holzkohlegrill findet man in vielen deutschen Familien. Eine Alternative zu vorgenannten Modellen ist der Elekrogrill – dieser punktet mit zahlreichen Vorteilen und wird daher immer beliebter. Weiterlesen →